Grenzenlos by Airnomads
wer wir sind
Grenzenlos ist eine renommierte und seit mehr als 10 Jahren auf Sicherheits- und Flugtechniktraining spezialisierte Flugschule. Sie hat bereits Tausenden von Piloten dabei geholfen, ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen zu verbessern. Ihre Trainings in Annecy, Frankreich sind seit vielen Jahren fest etabliert.
Auf der anderen Seite der Welt entstand Airnomads in Kolumbien, das mit einer 15-jährigen Erfahrung zu einer Referenz in der Organisation von Paragliding Events und exklusiver Safaritouren wurde. Und dabei geht es nicht nur um das Schaffen unvergesslicher Gleitschirmflugerlebnisse, sondern auch um das Weitergeben der einzigartigen Gastfreundschaft und farbenfrohen Kultur dieses tropischen Landes.
Jetzt vereinen
wir diese
beiden Welten.
Wir schließen uns zusammen, um etwas Größeres zu schaffen: Grenzenlos by Airnomads
Gleiche Leidenschaft. Neue Horizonte.
Unser Team verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Testen, Training und XC-Fliegen
—von den Alpen bis zu den Anden.

Hast du einen Spitznamen?
Lucho. Eigentlich denken die Leute, dass das mein Name ist.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Fliegen begann als ein Familienhobby, als ich noch ein Kind war. Dann wurde es zu einer Leidenschaft, die ich mit meinen Brüdern teilte und die viele Jahre lang mit meiner Realität im Widerspruch stand – bis sie schließlich zu meinem Leben wurde. Heute bin ich Pilot mit Leib und Seele – ich träume vom Fliegen, ich arbeite in der Luft, ich habe mich als Freiflugpilot verwirklicht – und ich hoffe, diese Leidenschaft eines Tages mit meinem Sohn teilen zu können. Pilot zu sein bedeutet für mich, das Leben in seiner intensivsten Form zu erleben! Freiheit. Natur. Freundschaft. Grenzen überschreiten. Abenteuer. Liebe. All das ist für mich: Fliegen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Im April 2023 nahm ich an einem Streckenflug-Wettbewerb teil, bei dem ich am dritten Tag einen ungewollten Fehler machte. Ich war mit meinem Enzo 3 voll beschleunigt im ersten Gleitflug der Aufgabe unterwegs. An einem Punkt ließ ich den Beschleuniger zu schnell los, wodurch der Schirm abrupt nach oben stieg. Ein Pilot, der etwas höher direkt hinter mir flog, konnte mir nicht mehr ausweichen und verfing sich von hinten in meinem Gleitschirm. Als er versuchte, durch einen Stall von mir wegzukommen, verhakten sich einige meiner Leinen und rissen unter der Spannung, die durch seine Ausweichbewegung entstand. Dadurch wurden alle Leinen der A-, B- und der Steuerebene der rechten Seite zerstört und der Schirm begann sofort in eine Autorotation wie ein Helikopter überzugehen. Mir blieb nur noch die Möglichkeit, meinen Rettungsschirm auszulösen und mich auf eine Landung im Wald vorzubereiten. Glücklicherweise halfen die niedrigen Bäume, meinen Fall zu bremsen, sodass ich letztlich sicher auf dem Boden landete. Dort konnte ich die Organisation und den involvierten befreundeten Piloten kontaktieren, der zu meiner Rettung kam. Am Ende sind wir gemeinsam aus dem Wald herausgelaufen – und hatten eine Geschichte, die wir heute mit einem Lächeln unseren Familien und Schülern erzählen. Es war das erste Mal, dass ich meinen Rettungsschirm einsetzen musste, und ich habe dabei etwas Wichtiges gelernt: Man muss keine Angst davor haben, den Retter zu werfen (was bei vielen Piloten häufig der Fall ist), aber man muss sicher sein, dass er richtig und regelmäßig gepackt wurde – mindestens einmal pro Jahr – ich packe ihn sogar zweimal jährlich.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Sicherheit bedeutet im Grunde, Entscheidungen zu treffen. All das Training und das Wissen, das du dir über Jahre hinweg in den unterschiedlichsten Lebensbereichen angeeignet hast, sind die Faktoren, die dir helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn du also eine Entscheidung auf Basis deiner Erfahrung und deines Wissens triffst, dann tust du das, weil du dir zu 100 % sicher bist, dass du mit dem Ergebnis umgehen kannst. In 95 % der Fälle wird das Ergebnis positiv sein, und das Risiko, dass ein Problem auftritt, ist gering – aber genau diese Gewissheit, dass du es meistern kannst, ist das, was dich wirklich sicher macht.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Der beeindruckendste Flug, den ich je unternommen habe, war die Umrundung des Mont-Blanc-Massivs, die in Frankreich begann, mich nach Norden in die Schweiz, dann nach Osten und Südosten nach Italien und schließlich zurück nach Westen nach Frankreich führte, wo ich in Annecy landete. Das war der schönste und landschaftlich reizvollste Flug meiner 29-jährigen Flugkarriere.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Ich würde wahnsinnig gerne auf Hawaii fliegen.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Zeit und Abwechslung – dieser Sport erfordert Zeit. Wer viel Zeit hat, kann problemlos Airtime sammeln, in verschiedenen Fluggebieten trainieren und alle Disziplinen erlernen. Wer wenig Zeit hat, muss gut planen und flexibel sein. Gleitschirmfliegen ist ein Sport, der wie kein anderer auf gutes Wetter angewiesen ist. Wer also nicht viel Zeit hat, sollte flexibel sein, was die Wahl des Fluggebiets angeht, um immer an einem Ort zu sein, wo es fliegbar ist.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Seit wir mit dem Fliegen angefangen haben, habe ich an Cross-Country-Wettbewerben in Kolumbien teilgenommen. Im Jahr 2010 begann ich, an Weltcups und anderen internationalen Veranstaltungen im Cross-Country-Bereich teilzunehmen. Mein Hauptziel und meine größte Errungenschaft war es jedoch, meiner Region neue Möglichkeiten zu eröffnen, und zwar durch den Sport, der meine Leidenschaft ist. Im Jahr 2011 haben wir den ersten Paragliding-Weltcup in Kolumbien organisiert, seitdem haben wir drei Superfinals des Paragliding-Weltcups, eine FAI-Weltmeisterschaft, fünf British Winter Open, zwei SRS Sport Racing Series, eine Ozone Open und eine BGD Open organisiert. Seit 2011 konnten wir die Wirtschaft einer Region verändern und vielen Menschen in Kolumbien Kultur und neue Möglichkeiten bieten.

Hast du einen Spitznamen?
Vreni.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Fliegen begann für mich als Hobby und ist dann zusätzlich zum Job geworden. Für mich ist das Fliegen eine besondere Art in der Natur zu sein oder zu reisen und verbindet Genuss, Sport und das Gefühl, ganz in der Gegenwart fokussiert zu sein. Und mit der Arbeit genieß ich es, dies auch noch weitergeben zu können.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Ich bin froh, hier nichts genaues sagen zu können. In über 20 Jahren fliegen habe ich auch mal den ein oder anderen Klapper erlebt oder durch falsche Einschätzung turbulente Bedingungen erwischt. Bei den Situationen, an die ich mich erinnere, war ich dankbar um jede Stunde, die ich ins Groundhandling oder ins Manöver fliegen investiert habe, um sie zu meistern.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Sicherheit beim Gleitschirmfliegen bedeutet für mich eine gute Selbsteinschätzung aufzubauen. Zu wissen, was man beherrscht, was man in welchen Bedingungen kann und wann man überfordert ist, ist für mich die Grundvoraussetzung für einen sicheren Piloten. Den Gedanken, dass man in vielerlei Hinsicht nie ausgelernt hat, dass es Momente gibt, wo es um schnelle Entscheidungen geht, deren Plan man dann eben auch durchzieht, empfinde ich auch neben dem Fliegen als ein hilfreiches Mindset.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Klingt kitschig, aber was mir als erstes in den Sinn kommt, sind viele Naturerlebnisse – Adler, Geier, Steinböcke, die einen teilhaben lassen in ihrer Welt; Landschaften die für mich oder je nach Jahreszeit zu Fuß nicht erreichbar waren und das unglaubliche Spiel mit Wolken. Aber auch, dort zu fliegen, wo vorher noch niemand mit dem Gleitschirm in der Luft war – ich denke hier an Flüge im Flachland Nordostbrasiliens, die durch’s Windenschleppen möglich wurden.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Muss ich mich entscheiden?! Da gäbe es noch viel, was ich gerne sehen würde ;-).
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Das Wichtigste ist meines Erachtens, bei sich selbst zu bleiben. Meist macht es die Erlebnisse besser und die Erfahrungen reicher. Es ist gut, herauszufinden, was man will und wie man dies trainieren kann.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Deutscher Damenrekord in freier Strecke mit einem Flug von 458 km in Caicó im Nordosten Brasiliens vom Oktober 2022.

Hast du einen Spitznamen?
Nein.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Das ist und war mein Leben.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Oft – aber das gehört zum Fliegen dazu. Am meisten hilft Training, insbesondere Sicherheitstraining.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Mentales Training, um fliegerisch fit zu bleiben, auch wenn keine Zeit zum Fliegen ist.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Der Besuch eines Adlers.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Hawaii.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Verliere nie den Spaß am Fliegen – Lockerheit und Sicherheit sollten die Devise beim Trainieren sein (eigene Erfahrung aus über 45 Jahren als Drachen- und Gleitschirmfluglehrerin).
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Fluglehrerin zu sein – und vieles mehr.

Hast du einen Spitznamen?
Isa.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Für mich bedeutet es Freiheit, dem Alltag zu entfliehen und mit jedem Flug ein kleines neues Abenteuer zu beginnen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Bisher noch nichts richtig Schlimmes. Manchmal habe ich den Wind schwächer eingeschätzt als er war und bin dann doch ein bisschen rückwärts in den Landeplatz gezirkelt.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Für mich bedeutet Sicherheit beim Fliegen, meine eigenen Grenzen zu kennen, sie zu respektieren und manchmal auch ein wenig zu überschreiten. Es ist mir wichtig, die Technik hinter dem Fliegen zu verstehen – immer zu wissen, was als Nächstes mit meinem Schirm passieren könnte, und darauf vorbereitet zu sein. Und niemals den Respekt zu verlieren. Auch im Alltag konzentriere ich mich darauf, mich vorzubereiten und Wissen zu sammeln, bevor ich Entscheidungen treffe. Und manchmal kann es auch notwendig sein, über den eigenen Schatten zu springen, um die Sicherheit zurückzugewinnen.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Ich habe keinen direkten Ort, an dem ich am liebsten fliege. Mein Lieblingsort ist der, an dem ich mit meinen Freunden zusammen fliegen gehen kann. Man hängt zwar meistens alleine unter dem Schirm, aber zusammen mit Freunden in der Luft zu sein und die Momente teilen zu können, macht mir am meisten Spaß. Und dann ist es egal, wo das auf der Welt ist. Hauptsache mit den richtigen Menschen.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Mut zu haben, niemals aufzugeben, man kann alles erreichen mit genügend Motivation und den richtigen Menschen um sich herum, viel Geduld und Zeit.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Fluglehrerin zu sein und Schüler auf dem Weg vom Fußgänger zum eigenständigen Piloten begleiten zu können.
Tandem fliegen und dabei meinen Passagieren die Welt von oben zu zeigen und so die Freude am Fliegen teilen zu können.

Hast du einen Spitznamen?
Tini.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Fliegen bedeutet für mich, alles unter mir auf dem Erdboden zu lassen und die Dinge von oben zu sehen, im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn. Das ändert oft die Wichtigkeit und Bedeutung vieler Dinge – diese unglaubliche Freiheit und Weitsicht gibt es nur in der Luft!
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Zweimal geriet ich in einen Kaltluftausfluss einer Schauerwolke mit Starkwindböen und Turbulenzen. Die einzige Möglichkeit war, einen kühlen Kopf zu bewahren, sich sinnvoll zu positionieren und den Schirm mit allen trainierten Skills offen zu halten. Im Fokus muss immer das bleiben, was man in dem Augenblick beeinflussen kann. Konzentriert konnte ich jeweils sicher landen.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Sicherheit beim Fliegen fängt für mich ganz vorne an – beim Flugplan. Sobald ich an einen Punkt komme, an dem ich Zweifel an der Situation oder der Entscheidung habe, ändere ich meinen Plan. Nur wer entspannt und mit Spaß fliegt, fliegt sicher. Und die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, erfordert sehr viel Training, Wissen und Airtime!
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Zu den schönsten Momenten in der Luft zählt für mich immer das Kreisen mit Vögeln – ob mit Steinadlern in den Alpen, Störchen in Mazedonien, einem großen Königsgeier in Kolumbien oder kürzlich einem Bartgeier in Annecy – diese Augenblicke sind magisch. Aber auch das Treffen von Freunden beim Streckenfliegen – es war unglaublich, als ich nach hundert einsamen Kilometern im weiten brasilianischen Sertão genau meine Schwester traf, um mit ihr Flügel an Flügel weiter zu fliegen : )
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Eine große Tour von Norden nach Süden entlang der Anden.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Fliege so viel wie möglich – jeder Flug zählt – und reflektiere ihn. Fordere dich, aber überfordere dich nicht – du musst deine Limits kennen – das Fliegen sollte immer Spaß machen!
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Das Fliegen wurde früh zu meinem Leben und ich fliege rein für mich – ohne Bewerbe oder Rekorde – aber seit über 20 Jahren, unfallfrei und immer noch mit viel Spaß und Freude, ob beim Hike and Fly, beim Manövern oder auf Strecke…

Hast du einen Spitznamen?
Jenny.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Die Freiheit genießen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Nein! – und ich bin froh und stolz, diese Frage mit einem klaren Nein beantworten zu können. Darum geht es bei Sicherheit.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Sicherheit bedeutet, seine Grenzen zu kennen, seinen Gefühlen und Instinkten zu vertrauen, gute Entscheidungen für sich selbst zu treffen und sich nicht mit anderen zu vergleichen! Verstehe mich nicht falsch, wir können viel von anderen
Piloten lernen, aber wenn du dich nicht wohl fühlst, solltest du deine Grenzen nicht überschreiten, nur weil jemand anderes noch fliegt oder schneller und höher ist als du.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Es gibt nicht nur eine einzige große Sache, sondern es sind all diese kleinen Erinnerungen, die mich zum Lächeln bringen. Sei es ein Sundowner mit Freunden, ein langer Streckenflug oder ein Manöver, das endlich funktioniert.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Hawaii – ist aber schon auf der Bucketliste 😉
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Höre nie auf zu lernen und neue Dinge auszuprobieren – aber immer mit einem Lächeln im Gesicht. Das Lächeln habe ich von meiner Mutter, und es hilft mir, die meisten Dinge entspannter anzugehen und nicht alles so ernst zu nehmen, wenn etwas nicht klappt.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Seit mehr als 20 Jahren sicheres Fliegen 🙂

Hast du einen Spitznamen?
Juanfe.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Für mich bedeutet das, neue Fähigkeiten zu entwickeln – in jeder Hinsicht – und den Himmel zu deinem Spielplatz zu machen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Die meisten risikoreichen Situationen, die ich erlebt habe, waren Notlandungen an sehr engen oder schwierigen Stellen. Meine goldene Regel für solche Situationen lautet: Entscheide dich für eine Maßnahme, stelle dir vor, wie du sie perfekt ausführst, und gib 100 % Einsatz, ohne Angst zu haben.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Ich denke Sicherheit ist etwas, das man sich mit Erfahrung aufbaut und der einzige Weg, sicher unterwegs zu sein, ist, sehr demütig und respektvoll zu sein. So kann man viele Jahre fliegen, ohne sich zu verletzen. Mein persönliches Vorbild ist mein Lehrer und Mentor LUCHO.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Ich flog mit meinem Paramotor und hatte etwa 1000 Meter über Grund einen Motorschaden. Ich wusste, dass es an der Zündkerze lag, also griff ich in meine untere Tasche, holte die Ersatzzündkerze und das Werkzeug zum Auswechseln heraus, öffnete das Gurtzeug, drehte mich während des Fluges um und wechselte die Zündkerze. So gelang es mir, einen wunderschönen Flug bis zum Sonnenuntergang zu genießen.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Motorschirmfliegen im Chiribiquete-Nationalpark in Kolumbien oder eine Toplandung auf dem Mont Blanc.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Umgib dich mit besseren Piloten als du selbst, mit Menschen, die du bewunderst und die dich jeden Tag zu einem besseren Piloten machen.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Ein 1000 km Motorschirm Trip entlang der Karibikküste und viele wunderschöne100 km + Flüge. Die besten Tage meines Lebens sind die, an denen ich fliege – deshalb bin ich hier.

Hast du einen Spitznamen?
Nein, bisher noch nicht.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Erlebnisse, Lebensfreude, die Sinne schärfen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Nicht wirklich.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
An die Grenzen gehen, aber nicht darüber. Respekt vor den Kräften der Natur.
Sich selbst treu bleiben.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Das war beim Segelfliegen, als es möglich war, an einer Cumuluswolke 400m über die Wolkentops wie am Hang aufzusoaren. Keine Ahnung wie das funktionieren konnte, aber es ging. Ansonsten passieren mir beim Acrofliegen ständig unerwartete und verrückte Dinge…..:-)
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Überall da, wo es eine Bar mit gutem Cappuccino am Landeplatz gibt.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Schritt für Schritt mit viel Motivation, Respekt und den passenden Trainern.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Da ich keine Bewerbe und auch nicht leistungsorientiert fliege, kann ich leider keine Erfolge und Errungenschaften vorweisen. Aber ein Erfolg ist es für mich immer, wenn die Teilnehmer im Kurs etwas mitnehmen konnten, sich fliegerisch weiterentwickelt haben und gerne wiederkommen. Zum Glück bin ich meistens erfolgreich 😉

Hast du einen Spitznamen?
Domi.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Pilot zu sein bedeutet für mich die Freiheit, Zeit in der Natur allein oder mit Freunden zu verbringen.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Ich fliege seit 2009. Ich hatte schon viele Klapper während Streckenflügen. Vor kurzem habe ich angefangen, mehr Akrobatik zu fliegen und habe Helikoptermanöver ausprobiert. Ich wurde zweieinhalb Mal eingetwistet und bin sofort in einen Spiralsturz mit hoher G-Kraft geraten. Am Ende konnte ich der G-Kraft widerstehen, den Schirm stallen und aus der Drehung herausbringen.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Für mich ist es sehr wichtig, jeden Tag, an dem ich fliege, auf meinen Körper und meinen Geist zu hören. Manchmal hat man gute Tage, manchmal schlechte Tage.Das Fliegen sollte zu deinem täglichen Befinden passen.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Für mich ist es das Schönste, abends nach einem langen Streckenflug nach Hause zu kommen.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Am liebsten fliege ich in Kolumbien, aber ich möchte auch unbedingt einmal in die USA.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Versuche, so oft wie möglich zu fliegen und die Anzahl der Flüge in den letzten 12 Monaten immer so hoch wie möglich zu halten. Lange Flugpausen sind nicht gut.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Ich habe mich in über 17 Jahren Paragleiten noch nie verletzt.

Hast du einen Spitznamen?
Nein.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
Das ist mein Leben.
Hast du jemals eine risikoreiche Situation in der Luft erlebt?
Als Test-Pilot lernt man, damit tagtäglich umzugehen.
Wie definierst du Sicherheit beim Gleitschirmfliegen und wie wendest du diese Definition in deinem Alltag an – auch außerhalb des Fliegens?
Ehrlich sein, sich selbst hinterfragen und nie aufhören zu lernen.
Was war das Verrückteste oder Unerwartetste, das dir während eines Fluges passiert ist?
Das Verrückteste: Wir sind die erste Generation, die Gleitschirmfliegen konnte und hatten das Privileg, uns das selbst beibringen zu dürfen.
Wenn du überall auf der Welt fliegen könntest, wohin würdest du gehen?
Dort, wo es gerade schön ist.
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben kannst, der Pilot werden oder sich als Pilot verbessern möchte?
Lerne dich selbst kennen.
Was sind deine Erfolge und wichtigsten Errungenschaften?
Testen, Entwickeln, Trainieren.

Hast du einen Spitznamen?
Tommy.
Was bedeutet es für dich, Pilot zu sein?
In jeglicher Form in der Luft zu sein – sei es unter dem Gleitschirm, beim Fallschirmspringen oder im Motorflugzeug.
Sicherheit ist ein wichtiger Punkt für mich!
Durch meine Freundschaft zu Tini und Lucho kann ich meine Leidenschaft fürs Gleitschirmfliegen optimal mit meinem Hintergrund in Notfallmedizin und Höhenrettung verbinden, Airnomads im SIV-Training unterstützen und die Sicherheit beim Fliegen über Wasser nachhaltig fördern.
Und wenn es nicht fliegt…
…findet man mich auch auf dem Motorrad oder Mountainbike, beim Klettern oder am Steuer von einem flotten Boot ; )
Mein Motto: Alles, was du willst, ist auf der anderen Seite der Angst.
